Khenchen Thrangu Rinpoche:

Thrangu Rinpoche gehört zu der Generation an Lehrern, die ihre Ausbildung noch im Tibet vor der chinesischen Invasion erhalten haben. Nach der Flucht setzte er seine Studien fort und erwarb im Alter von 35 Jahren den Titel des Geshe Ramjam, den höchsten Gelehrten-Titel des tibetischen Buddhismus. Er wurde zudem von S.H. dem 16. Karmapa zum Khenchen, dem höchsten Abt innerhalb der Karma-Kagyü-Linie des Buddhismus, ernannt. Aufgrund seines umfangreichen Wissens ist er für die Erziehung der Linienhalter zuständig und der Tutor des gegenwärtigen 17. Karmapa. Er wurde außerdem mit der Aufgabe betraut, die Lehren der Karma-Kagyü-Tradition im Exil zu erhalten.

Zu seinen vielfältigen Aktivitäten in Tibet, Nepal und Indien gehört die Gründung von Klöstern, Studien- und Retreatzentren, Schulen sowie einer medizinischen Klinik. Im Jahre 1976 begann er auch Reisen in den Westen zu unternehmen, um Belehrungen zu geben und Zentren zu gründen. Aufgrund seines hohen Alters ist seine Reisetätigkeit in den letzten Jahren eingeschränkt.



Sangye Nyenpa Rinpoche:

Sangye Nyenpa Rinpoche gilt als eine Emanation Maitreyas und hat bereits vor der Begründung der tibetischen Inkarnationslinie der Sangye Nyenpas in verschiedenen Inkarnationen als Mahasiddha in Indien gewirkt. Der gegenwärtige 10. Sangye Nyenpa Rinpoche wurde 1964 in Paro Taktsang, dem berühmten Tigernest und Tempel Guru Rinpoches in Bhutan, geboren. Sein Geburtsort, der Name der Eltern, das Geburtsjahr sowie die Zeichen seiner Geburt wurden von S.H. dem 16. Karmapa geweisagt.

Im Alter von nur vier Jahren wurde er ins Kloster Rumtek in Sikkim gebracht, wo er von S.H. inthronisiert wurde. Mit fünf Jahren begann er seine Studien, angeleitet von S.H. dem Karmapa, von Tenga Rinpoche sowie weiteren großen Meistern der Kagyü- und Nyingma-Tradition. So bestand eine besonders enge Verbindung mit Dhilgo Khyentse Rinpoche, da der 9. Sangye Nyenpa Rinpoche der ältere Bruder von Dhilgo Khyentse Rinpoche war.

Nach Gründung des Nalanda Instituts in Rumtek absolvierte er dort das volle 10-Jahres Studienprogramm und schloß mit dem Titel des Acharya ab. Er gilt heute als einer der gelehrtesten Rinpoches in Bezug auf Philosophie und tantrische Rituale. Sein traditioneller Sitz ist das Kloster Benchen in Osttibet, das vom 4. Sangye Nyenpa Rinpoche gegründet wurde. Zur Zeit lebt er in Benchen Phuntsok Dargyeling in Kathmandu, Nepal.



Tulku Damchö Rinpoche:

Tulku Damchö wurde von Seiner Eminenz Tai Situ Rinpoche als Wiedergeburt des großen Meisters Lama Tsoknyi erkannt, als er bereits seit einigen Jahren als Mönch im Thrangu Tashi Chöling Kloster in Kathmandu lebte.

Lama Tsoknyi war einer der herausragenden Meister des Thrangu Tashi Chöling Klosters in Tibet vor der Zeit der chinesischen Invasion. Seine natürliche Spiritualität war schon während der Kindheit offensichtlich. Mit besonderer Hingabe praktizierte er zweitausend Nyungnes, die Praxis des tausendarmigen Chenresig. Dadurch entstand außergewöhnliche Erfahrung und Verwirklichung in ihm. Er gründete neue Klausurstätten, renovierte alte Tempel und diente dem Dharma durch verschiedene Aktivitäten.

Nach seinem Tod wurde er in Nupri im nördlichen Nepal wiedergeboren. Schon sehr früh äußerte er den Wunsch, die monastischen Gelübde zu erhalten. Als das Thrangu Tashi Chöling Kloster in Kathmandu/Nepal fertiggestellt wurde, ließ er sich nicht mehr davon abbringen als Mönch in das Kloster einzutreten. Erst einige Jahre später wurde er dann als Reinkarnation von Lama Tsoknyi erkannt und als Tulku Damchö inthronisiert.

In seinem Verhalten und seinen Studien war er herausragend und schloss die Shedra der Klosteruniversität mit Auszeichnung ab. Im Jahr 2007 beendete er das traditionelle 3-Jahres Retreat sowie ein einjähriges Kalachakra Retreat. Auf Thrangu Rinpoches Bitte reist er mittlerweile jedes Jahr nach Europa, um in verschiedenen Zentren Belehrungen und Einweihungen zu geben.



Lama Tashi Dondrub:

1953 in Tibet geboren, wuchs Lama Tashi Dondrub nach seiner Flucht in Bhutan auf. Er studierte die buddhistischen Lehren schon früh mit seinem Vater, der ein Lama der Nyingma-Tradition ist. Von S.H. dem 16. Gyalwa Karmapa zum Mönch ordiniert, erhielt er seine Ausbildung im Kloster Rumtek in Sikkim.

Hier lebte Lama Tashi 16 Jahre und bildete junge Mönche aus. Es folgten eine 3-Jahres-Klausur und ein einjähriges Kalachakra-Retreat. Ab 1988 lehrte Lama Tashi für 10 Jahre im Kamalashila-Institut in Deutschland. Seit 1998 betreut er ein buddhistisches Zentrum in Kanada.





Lama Kunga Dorje:

Lama Kunga ist der Retreat Meister des Karma Kagyu-Klausurzentrums Karma Thekchen Yi Ong Ling in Halscheid.

Lama Kunga ist Mönch aus dem Kloster von Thrangu Rinpoche. Er hat seine Klosterausbildung im Thrangu-Kloster absolviert. Unter der Leitung von Khenchen Thrangu Rinpoche hat er das 3-Jahres-Retreat in Namo Buddha durchlaufen. Bevor er nach Deutschland kam, war er Vajra-Meister im Thrangu-Kloster.

Thrangu Rinpoche hat ihn als Retreat-Meister und spirituellen Leiter seiner Schüler nach Deutschland geschickt.



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