Thrangu Rinpoches Projekte

Das Beste, was man den Menschen und allen Lebewesen geben kann, ist dauerhaftes Glück. Dieses Glück kann durch Studium und Praxis der Lehre des Buddha erlangt werden.

Thrangu Rinpoches Projekte ermöglichen es Kindern und Erwachsenen, eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien zu schaffen und letztendlich einen positiven Einfluß in unserer Welt zu haben.

Die verschiedenen Bildungsprogramme werden alle von Rinpoches großzügigen Schülern und Sponsoren unterstützt.
Thrangu Tashi Chöling - Tibet
Mitte der 80er Jahre hat Thrangu Rinpoche angefangen, sein Kloster in Tibet wieder aufzubauen. Der Tempel, die Mönchsquartiere, der Stupa und die Shedra (Klosteruniversität) sind wiederaufgebaut und zur Zeit leben dort 135 Mönche.

Durch das Kloster erhalten auch Menschen in der Region medizinische Versorgung und Bildung.

Thrangu Tashi Chöling - Nepal
Durch die Klöster in Tibet und im Exil wird die tibetische Kultur und Religion erhalten und gefördert.

1976 hat Thrangu Rinpoche sein erstes Kloster außerhalb Tibets gegründet. Thrangu Tashi Chöling in Boudhanath ist Zentrum des monastischen Lebens für derzeit 275 Mönche.
Die Mönche erhalten eine komplette Ausbildung in der buddhistischen Lehre und lernen auch die verschiedenen Ämter kennen. Diejenigen, die schließlich die volle Ordination nehmen, studieren dann in der Shedra (Klosteruniversität) und gehen in die traditionelle Drei-Jahres-Klausur.

Ungefähr 100 von Rinpoches Mönchen sind Kinder unter 18 Jahren. Viele von ihnen kommen aus armen ländlichen Gegenden in Nepal, Tibet und Ladakh. Die Kinder bekommen eine Schulung im Buddha-Dharma und besuchen außerdem die Mangal Divp-Schule. Mit 20 Jahren können sie sich entscheiden die volle Ordination zu nehmen oder das Kloster zu verlassen. Alle Kinder werden in jedem Fall eine gute und grundlegende Ausbildung haben, die ihnen in ihrem zukünftigen Leben nützen wird.
Mangal Divp School
1987 hat Rinpoche die Mangal Divp School für Jungen und Mädchen in Boudhanath, Nepal, gegründet.

Rinpoche unterstützt gleiche Bildungschancen für Jungen und Mädchen: „Jedes Kind hat ein wertvolles Potential, das entwickelt werden muß.“

Die Kinder werden in der buddhistischen Lehre und den wissenschaftlichen Fächern unterrichtet, sowie auch in Geschichte, Literatur und Sprachen: Englisch, Nepali, Tibetisch, Sanskrit.
Zur Zeit besuchen ca. 250 Kinder dieSchule. Die Schüler sind tibetische Flüchtlingskinder oder kommen aus dem tibetischen Kulturkreis und haben meist in den Dörfern, aus denen sie kommen, keine Bildungsmöglichkeit. Eine staatliche Schulausbildung ist für sie nicht zugänglich.

Die Schule stellt die Lehrmittel, bezahlt die Gehälter der Lehrer und stellt Unterkunft und Verpflegung sowie medizinische Versorgung für die Kinder zur Verfügung. Einige der Kinder kommen tagsüber in die Schule und andere sind dort im Internat.

Die Gebühren der Schule werden, soweit möglich, von den Eltern übernommen. Bedingt durch die ärmlichen Verhältnisse werden die Unkosten jedoch meistens über Patenschaften finanziert.

Die Patenschaften sind eine Möglichkeit für uns, die wir in reicheren Ländern leben, diesen Kindern eine Chance auf Bildung zu geben. Wenn Sie ein Kind unterstützen, helfen Sie die grundlegenden Bedürfnisse des Kindes bereitzustellen und finanzieren seine Schulbildung. Sie bekommen ein Photo und Informationen über das Kind, das Sie unterstützen. Wenn Sie möchten, können Sie Briefkontakt mit dem Kind halten.
Namo Buddha /Takmolugyen - Nepal
Namo Buddha ist einer der wichtigsten Pilgerorte Nepals. 1977 hat Thrangu Rinpoche hier ein Kloster gegründet.

Hier fanden für viele Jahre die 3-Jahres-Klausuren statt, und jetzt wurde eine neue Shedra (Kloster-Universität) gebaut. Zur Zeit leben dort 3 Khenpos (buddhistische Professoren) und 25 Studenten.

Derzeit werden Mönchsquartiere gebaut und ein neues Gästehaus. Ein Tempel ist geplant.
Wenn die Pläne in Namo Buddha verwirklicht sind, werden Mönche aller Altersstufen dort ihre Ausbildung erhalten, einschließlich der höheren Studien an der Shedra und der traditionellen 3-Jahres-Klausur.

Spenden für das Projekt in Namo Buddha sind sehr willkommen: Sie können sich mit einer allgemeinen Spende beteiligen oder für einen bestimmten Zweck spenden.

Es werden Mittel benötigt für die Erstellung neuer Gebäude: Tempel, Mahakala-Tempel, Bücherei, Haus für Rinpoche und die Lamas, Buddha-Turm, Klausurhaus, ein Schulhaus, Küche, Speisehalle, sanitäre Einrichtungen und Klinik (die Klinik gewährleistet kostenlose medizinische Versorgung auch für die Bauern der Umgebung). Weiterhin werden Bücher für die Bücherei benötigt und Statuen für den Tempel. Bei Spende einer Buddha-Statue wird der Name des Spenders in die Statue eingraviert zur Erinnerung an dessen Verdienste. Durch Ihre Spende schaffen Sie eine Grundlage für das Studium und die Praxis der Lehre Buddhas, deren Ziel das Wohlergehen aller Lebewesen ist.
Thrangu Tara Abbey - Nepal
Das neue Nonnenkloster, in der Nähe von Swayambunath gelegen, erhielt den Namen Tara Abbey.

Der Zweck des Nonnenklosters ist es, den Nonnen die gleiche Ausbildung in Philosophie, Liturgie und Meditation zu ermöglichen, wie sie für Mönche zugänglich ist.
1995 wurde der erste Teil des Nonnenklosters gebaut. Mittlerweile stieg die Zahl der Nonnen auf 150. Es sind zu wenig Schlafräume vorhanden, um wartendeNovizinnen Möglichkeit zu bieten, am Klosterleben teilzuhaben und den Dharma (Buddhas Lehre) zu studieren.

Die Kleinen unter den Nonnen gehen in die Mangal Divp Schule in Boudhanath. Zusätzlich bekommen sie eine Schulung im Buddha-Dharma von den älteren Nonnen. Wenn sie erwachsen werden, entscheiden sie sich, ob sie das Kloster verlassen wollen und ein weltliches Leben führen oder gänzlich ins monastische Leben eintreten werden. Für die Nonnen besteht dann die Möglichkeit in der Shedra zu studieren, wo sie mit dem Khenpo-Titel abschließen können oder die traditionelle 3-Jahres-Klausur zu machen. Thrangu Rinpoche wird die Nonnen nach abgeschlossener Ausbildung auch in die westlichen Dharma-Zentren schicken um zu lehren.
Vajra Vidya Institut für fortgeschrittene Philosophie Sarnath/Indien
In Sarnath hat Buddha Shakyamuni vor 2500 Jahren das erste Mal das Rad der Lehre gedreht. Dort hat Thrangu Rinpoche ein Stück Land gekauft, um eine Shedra, das Vajra Vidya Institut für höhere buddhistische Studien, zu bauen. Das Institut ist nach dem sechzehnten Karmapa Rigpe Dorje (Vidya Vajra) benannt. Die Architektur folgt den originalen Plänen des Nalanda-Instituts im alten Indien.

Die Nähe zur Sarnath Universität ermöglicht den Mönchen des Vajra Vidya Instituts auch, an den Studiengängen der Universität teilzunehmen.
Thrangu Rinpoche plant, daß auch Professoren und Lehrkräfte von der Universität am Institut lehren. Auf diese Weise wird diese hervorragende Ausbildung Mönchen und Nonnen von anderen Klöstern leichter zugänglich. Auch westlichen Studenten soll die Möglichkeit des Studiums gegeben werden.



Wir, die Menschen in den westlichen Ländern, haben durch die Lehren der tibetischen Lamas für unser Leben eine große Bereicherung erfahren.

Durch eine Spende für Thrangu Rinpoches Projekte können wir selbst aktiv zur Erhaltung und Förderung der tibetischen Kultur und der buddhistischen Lehre beitragen.

Spenden für Thrangu Rinpoches Projekte werden vom Verein Pende e.V. in voller Höhe weitergeleitet. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Bitte geben Sie uns den Zweck Ihrer Spende an oder setzen Sie sich wegen einer Patenschaft mit uns in Verbindung. Ansprechpartner ist Sabina Siller:


Bankverbindung:
Die Kontonummer des PENDE e.V. lautet 8621800, BLZ 55020500, Bank für Sozialwirtschaft, Mainz

Vereinssitz: Pende e.V. c/o Sabina Siller, Hohentwielstr. 138, 70199 Stuttgart



Thrangu Rinpoche in der Rede an die „Swedish Tibetan Society“ 1992:

1959 sind ca. 100.000 Tibeter von Tibet nach Indien, Nepal und in andere Länder geflohen. Unter ihnen gab es sehr gelehrte und erfahrene Leute, aber als sie im Exil ankamen, standen sie vor dem Nichts.

Sie wurden mit vielen Schwierigkeiten und völlig anderen Lebensumständen konfrontiert. Jeder kämpfte ums Überleben und mußte lernen, sich an die neuen Lebensbedingungen, die klimatischen Veränderungen und die fremde Kultur anzupassen.

Seit dieser Zeit sind 33 Jahre vergangen. Dies war eine lange Zeit, und viele dieser gelehrten Leute sind gestorben, ohne dieMöglichkeit gehabt zu haben, ihr großes Wissen weiterzugeben.

Deshalb ist es wichtig, daß die wenigen, die noch da sind, die Möglichkeit haben, zu lehren. Diejenigen, die jetzt noch leben, haben vielleicht nur noch 15 oder 20 Jahre. Dies ist nun eine ganz wichtige Sache....
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